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Trennung

Gibt es Worte, Sätze und Gedanken, die dir Kraft geben, die dich beflügeln und begeistern? Dann schenke sie uns, damit wir angesteckt werden von deinen Kraftspendern...

Trennung

Beitragvon gina » 26. Mai 2011, 20:13

Leben. Dieses Wort kann ich hinschreiben wo ich will, und dort bleibt es dann stehen, dünn oder fett gedruckt, in Grün, Blau oder Rot... so wie ich es eben hingeschrieben habe. Was es aber bedeutet, das geht nicht ohne Bewegung, sprich: Verändern und (Fort)bewegen, was oft auch Trennung bedingt. Darum möchte ich euch, quasi als Dank für die Einladung hierher, statt Blumen :) für euer Luminarien ein paar Gedanken mitbringen, die ich meinen Kindern gewidmet habe und ein bisschen auch vielleicht dem, was ihr hier mit euren inneren Kindern meint.

Ich lese euch mit Interesse zu, wenn ihr von und mit ihnen redet.
Bei mir beschränkt sich die Zwiesprache mit meinem inneren Kind auf Momente, in denen
besonders helle Lichter aus der Kindheit aufblitzen, ausgelöst durch die Erinnerung an das jeweilige Gefühl von damals,
und dann ist es wieder genau das gleiche.



**


Menschen(s)kind, du musst loslassen!

Du musst raus aus dem Mutterleib, du kannst da nicht bleiben und weiterwachsen.

Schmerzen. Der erste Schrei.

Die Nabelschnur, die dich bisher ernährte, muss durchschnitten werden, damit du weiterleben kannst.

Trennung. Voraussetzung dafür, dass es weiter gehen kann.

Am liebsten möchtest du jetzt immer in den Armen deiner Mutter bleiben, wenn du schon nicht in ihr drin bleiben durftest, aber das geht auch nicht. Sie kann ja nicht immer nur ihr Kind im Arm halten, obwohl auch sie das am liebsten so hätte. Wenn dein Vater, deine Großmutter oder anderer Menschen, bei denen es warm und sicher ist, dich halten, ist das ja auch schön, wenn auch anders schön. Das musst du nur erst einmal erfahren.

Hab keine Angst!

Du wirst dich mit Tränen wehren, wenn du zum ersten Mal für wenige Stunden bei einer anderen Person bleiben sollst, wenn du deine ersten Vormittage im Kindergarten verbringst und Mama weg geht, auch wenn du weißt, dass sie wieder kommt - du willst das eben nicht, es ist eine Situation, die du noch nicht kennst.

Man stellt dich da hin und du bist mit dir alleine. Es spielt keine Rolle, dass du weißt, dass sie wieder kommt. Jetzt ist sie nunmal weg. Du leidest jetzt in diesem Moment.

An solche Punkte wirst du immer kommen und immer wirst du denken, es geht nicht. Nein, du kannst nicht alleine auf zwei Rädern Fahrrad fahren - nein, im Wasser oben bleiben, ohne die Sicherheit zu haben, dass man notfalls auch stehen kann, das geht nie und nimmer! Du kannst dir nicht vorstellen, dass du je lesen und schreiben können wirst so wie die Großen. Du hast Angst in die Bergbahn einzusteigen oder in ein Flugzeug - Die Dinge werden komplizierter, es geht nicht mehr nur um dich - aber es bliebt immer das Gleiche: nichts geht mehr und du glaubst es nicht zu schaffen. Die erste Prüfung, von der etwas abhängt... und... und...

Zweifel und Ängste begleiten dich dein ganzes Leben. Mit der Zeit wirst du das Gefühl von Vertrauen, das du bisher nur in Mamas Armen kanntest, wenn auch etwa anders, auch auf andere Menschen übertragen lernen und dabei deine Erfahrungen machen, die dir die Sinne schärfen.

Du verspürst den Wunsch nach einem eigenständigen Leben. Dazu musst du wieder aus deine Gleisen treten, dich trennen von deinem Nest.

Loslassen.

Es ist kein Abschied, es ist ein stückweises Loslassen von Gewohntem, eine Weiterentwicklung wie die Natur sie uns vorgegeben hat und wo unser Verstand und unser Gefühl manchmal hemmt, was die Tiere ganz einfach so tun, um (über)leben zu können.

Du wirst selber Mutter oder Vater, und der Kreislauf beginnt von Neuem. Du erlebst all diese Situationen erneut, nur aus anderer Perspektive. Der Trennungsschmerz bleibt der Gleiche, aber weil du das alles schon kennst, weißt du, dass es ohne ihn nicht weitergeht.

Am schlimmsten ist es, wenn du Abschied nehmen musst von einem dir nahe stehenden Menschen, weil seine Zeit zu Ende geht und wie bei jedem gelebten Schmerz muss man ihn erst einmal gespürt haben um zu wissen, wie es ist.

Jedes Mal, wenn wir loslassen müssen, werden wir ein Stück weit vorbereitet auf die nächste größere Herausforderung, weiterzumachen. Wann es tatsächlich nicht mehr weiter geht, entscheiden aber nicht wir. Solange uns das bewusst ist, geht es immer weiter - notfalls auch ohne uns für Andere. Jeder muss in bestimmten Situationen auch einmal auf Menschen verzichten können, von denen er glaubt, dass es ohne sie nicht geht, damit es weitergeht. Dabei sollten wir einander helfen statt uns durch Festhalten alle das Leben schwerer zu machen, als es sein muss.

Loslassen kann man nicht alleine.

Trennung und Schmerz zu bewältigen wurde uns allen in die Wiege gelegt. Manchmal müssen wir uns selbst nur daran erinnnern und auch daran, dass das alles Sinn macht und dazugehört und dass Trennung nur ein Loslassen, ist und kein Verlassen sein muss.

Trennung ist oft nicht Verlust sondern Gewinn.

Man muss es nur erst aus anderer Perspektive betrachten und den Weg dorthin muss man einfach gehen, weil man ihn immer schon gegangen ist, weil Leben nunmal Gehen und nicht Stehen Bleiben ist. Kein Weg endet im Nirgendwo - alle Wege führen irgendwo hin und genau dort, nämlich irgendwo, wartet ein Licht.
Nichts bleibt wie es ist, außer dem.
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Re: Trennung

Beitragvon Marina » 26. Mai 2011, 21:36

SEI HERZLICH WILLKOMMEN BEI UNS, LIEBE GINA

Du liebe Gina, :-) :D :P 8-) :lol: ;) :D
das ist wirklich ein einzigartiges Geschenk, dass du uns für unser noch in den Kinderschuhen steckendes Häuschen "Geborgen hier und jetzt" machst. Hab von ganzem Herzen Dank! Die Trennung von lieb gewordenen Personen und besonders auch die Angst DAVOR ist ein so tiefer Schmerz, dass alles, was nur irgendwie Trost und Zuversicht vermittelt, so wie eben dieser berührende Text von dir, eine große Herzens-Bereicherung ist.
Ich habe zum Beispiel große Angst vor dem Tag, an dem meine Mutter, mit der ich ein sehr inniges Verhältnis habe, diese Welt verlassen wird. Ich glaube, da könnten mir deine Worte hier helfen...
Und natürlich... wie du auch schreibst: Wir Menschen sind dazu da uns gegenseitig zu unterstützen und im Schmerz auch mal ne Weile tragen zu lassen, so wie wir es umgekehrt ja bei anderen auch tun - das isst so wahr!
Das Vertrauen auf das gesamte Leben auszudehnen, dass es immer gut weiter geht, das ist glaube ich, eine lohnenswerte Lebenseinstellung.
Herzlichen Dank für deine Gedanken und dein Hier-dabei-Sein wünscht dir mit einem herzlichen Gruß VON HERZ ZU HERZ
Marina :P
Dass du dich im großen Weltenherz des Liebhabers allen Lebens geborgen und behütet fühlst, wünscht dir MARINA
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Re: Trennung

Beitragvon arwen » 28. Mai 2011, 11:29

Ihr Lieben,

ein schöner Text, liebe Gina. Als ich ihn las, wurde bei mir viel berührt.

Trennung war mein Leben lang mein größter Schmerz - sozusagen mein Urschmerz. Ich bin mein Leben lang nie glücklich geworden, weil ich immer wieder mit Trenung konfrontiert wurde. Und es nie verstanden hab. Warum muß ich mich trennen. Warum muß ich mich für das eine und gegen das andere entscheiden. Für mich war das immer ohne Sinn und nur schmerzhaft. Ich glaube, unbewußt hab ich immer gespürt, daß es das ja eigentlich gar nicht gibt.

Ich hab alles überstanden. Trennungen in Beziehungen, Freundschaften. Und so schlimm - Trennungen durch Versterben. Meine gesamte Familie und mein Mann sind alle auf der anderen Seite. 12 mir sehr nahestehende Menschen. In den letzten Jahren Schlag auf Schlag.

All das hat mir nur immer stärker dazu gebracht, gegen die Trennung anzuarbeiten. Hab immer mehr versucht, den wirklichen Sinn hinter all dem zu sehen. Seit einiger Zeit darf ich nun begreifen, daß es keine Trennung gibt. Und jetzt ist es für mich auch gut. Und seit ich dies nun weiß, werd ich auch nicht mehr mit Trennung konfrontiert. Für mich gibt es jetzt keinerlei entweder oder mehr sondern nur noch ein sowohl als auch.

Also für mich war dieser Urschmerz der Trennung der Motor, so schnell wie möglich weiter zu arbeiten, um mich zu entwickeln und endlich zu wissen, daß ich mir die Trennung mein Leben lang nur als Illusion erschaffen hab. Und jetzt tut es auch nicht mehr weh.

Alles Liebe von Kirstin
Es lebe die Liebe ohne Gegenteil !
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